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Langsam aber sicher — 5 Gründe warum Sie die Gewichte langsam bewegen sollten

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Wenn es um Kraft­train­ing geht, fällt oft die Frage wie viele Wieder­hol­un­gen Sie machen sollen oder wie viele Sätze am besten geeignet wären. Dabei vergessen viele einen weit­eren sehr wichti­gen Fak­tor beim Train­ing — die Train­ingskadenz. Die Kadenz bes­timmt in welch­er Geschwindigkeit Sie den Wider­stand bewe­gen und sie bee­in­flusst zu einem großen Teil ihr Train­ingsergeb­nis. Anders als bei vie­len anderen Train­ingskonzepten wird bei Deininger Train­ing mit ein­er langsamen Train­ingskadenz trainiert. Bei uns heben Sie das Gewicht in vier Sekun­den an, hal­ten es für zwei Sekun­den und senken es anschließend wieder für vier Sekun­den ab. Diese Entschei­dung hat ganz bes­timmte Gründe:

1. Erhöhte Intensität

Das langsame Aus­führen der Übung, erlaubt es Ihnen die Inten­sität zu erhöhen ohne direkt das Gewicht erhöhen zu müssen. Wenn Sie vorher mit ein­er schnellen Kadenz trainiert haben, müssen Sie eventuell sog­ar das Gewicht ver­ringern. Durch Auss­chluss von Schwung wer­den die Muskeln best­möglichst belastet. Diese langsame Kadenz ermöglicht es nahezu jeden mit ein­er hohen Train­ingsin­ten­sität zu trainieren — kom­plett sich­er.

2. Sehr geringe Verletzungsgefahr

Gesund­heit ist bei Deininger Train­ing ein großes The­ma. Langsames Train­ing ist in dieser Hin­sicht per­fekt geeignet. Ihre Gelenke müssen weniger Belas­tung abfan­gen, da niemals mit Schwung gear­beit­et wird. Außer­dem kön­nen ver­let­zungsan­fäl­lige Per­so­n­en sich­er mit höher­er Inten­sität trainieren, was sehr wichtig für den Muske­lauf­bau ist.

3. Hohe Trainingseffizienz

Die erhöhte Inten­sität sorgt für eine rel­a­tiv schnelle Erre­ichung des konzen­trischen Muskelver­sagen. Dies ist der Reiz und Moment der erre­icht wer­den muss, um im Muskel einen Anpas­sung­sprozess zu zu starten — Muske­lauf­bau. Mit­tels langsamer Aus­führung ist es möglich in nur einem einzi­gen Satz diesen Reiz zu set­zen und so das Train­ing hoch ökonomisch und effizient zu gestal­ten.

4. Aufbau stärkerer Muskel-Nerv-Verbindungen

Beim langsamen Trainieren spüren Sie sehr deut­lich, welche Musku­latur beansprucht und trainiert wird. Sie verbessern dadurch die intra­muskuläre Koor­di­na­tion der Muskeln und deren direk­te Verbindung mit ihrem Ner­ven­sys­tem. Das Ergeb­nis ist eine bessere Kon­trolle über ihren eige­nen Kör­p­er. Kön­nen Sie zum Beispiel aktiv ihren Bauch anspan­nen? Viele kön­nen das auf­grund ein­er zu schwach aus­geprägten Muskel-Nerv-Verbindung nicht.

5. Erreichung der nötigen Spannungsdauer

Machen Sie noch immer zwölf Wieder­hol­un­gen? Dies kön­nte der Grund sein, warum Sie keine Fortschritte fest­stellen. Was noch viel wichtiger als die Anzahl der Wieder­hol­un­gen ist, ist die Span­nungs­dauer. Zwölf Wieder­hol­un­gen kön­nen schnell inner­halb von zwölf Sekun­den gemacht wer­den. Doch wäre das sin­nvoll? Ihr Muskel muss für eine gewisse Zeit­pe­ri­ode unter Span­nung ste­hen um eine nen­nenswerte Anpas­sung als notwendig empfind­en zu kön­nen. Diese Span­nungs­dauer erre­ichen Sie mit ein­er schnellen Train­ingskadenz nur mit ein­er sehr hohen Wieder­hol­ungszahl — oder gar nicht. Ihr Muskel sollte in unge­fähr 90 bis 120 Sekun­den Span­nungs­dauer das konzen­trische Muskelver­sagen erre­ichen. Bei Deininger Train­ing brauchen Sie für 12 Wieder­hol­un­gen 120 Sekun­den

Sie sehen also, dass es sich über­aus lohnt ihre Übun­gen langsam auszuführen. Sie kön­nen daraus nur prof­i­tieren. Auf diese Art und Weise erre­ichen Sie ihr Train­ingsziel in kürzester Zeit — langsam aber sich­er!